Wir alle haben das alte Sprichwort gehört: „Freunde im Erwachsenenalter zu finden ist schwer.“ Aber ist das wirklich so schwierig? Trotz der Herausforderungen, soziale Bindungen im Erwachsenenalter zu navigieren, ist dies ein Bereich aktiver Forschung und ständiger Weiterentwicklung.
In den letzten Jahren haben Forscher drei Hauptbarrieren für die Bildung enger Freundschaften identifiziert:
1) nähe; 2) wiederholte und ungeplante Interaktionen; 3) ein Umfeld, das Verletzlichkeit fördert [1].
Nähe: regelmäßige persönliche Interaktionen, sei es beim gemeinsamen Essen oder Kaffeetrinken, Nähe erleichtert echte Bindungen;
Wiederholte und ungeplante Interaktionen: spontane Interaktionen können Beziehungen stärken;
Verletzlichkeit: teile deine Gedanken, Ängste und Träume. Authentizität stärkt Freundschaften und hilft, sie im Laufe der Zeit aufrechtzuerhalten.
Darüber hinaus leben wir in einer zunehmend digitalen Welt mit vielen Verbindungen, die besonders schwer aufrechtzuerhalten sind, insbesondere langanhaltende Beziehungen, die Zeit erfordern, die viele Erwachsene nicht haben. Allerdings erweist sich die Priorisierung von Qualität gegenüber Quantität als effektiver.
Tatsächlich sind auch qualitativ hochwertige Verbindungen wichtig, und was du bereit bist, mit deinen Freunden zu teilen, spielt eine entscheidende Rolle. Sich auf tiefgehende Gespräche jenseits bloßer Fakten und aktueller Ereignisse einzulassen, fördert dauerhafte Freundschaften. Auf kleine Details zu achten, kann auch lebenslange, bedeutungsvolle Bindungen verbessern. In einem Artikel mit dem Titel „10 Wege, um als Erwachsener Freunde zu finden (und zu behalten)“, betont Bonlor [2], dass oberflächliche Online-Freundschaften unhaltbar und ungesund sind. Während das Pflegen qualitativer Freundschaften sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirkt, das Immunsystem stärkt und den Blutdruck senkt.
Dazu spielt die Investition von Zeit eine Schlüsselrolle in langanhaltenden Freundschaften. Regelmäßige Treffen und gemeinsame Aktivitäten schaffen bedeutungsvolle Momente. Sei sowohl an guten als auch an schwierigen Tagen voll engagiert, denn Freundschaft dreht sich nicht nur um die Höhen. Als beschäftigte Erwachsene müssen wir Zeit für dauerhafte Beziehungen einplanen und Veränderungen annehmen. Wenn traditionelle Treffen nicht mehr funktionieren, erkunde neue Wege, um unvergessliche Erinnerungen zu schaffen.
Sich mit Freunden auf Outdoor-Abenteuer einzulassen, stärkt nicht nur unsere sozialen Bindungen, sondern ermöglicht es uns auch, die Vorteile der Natur für die psychische Gesundheit zu nutzen!
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REFERENZEN: 1. Brett and Kate McKay. The Best Way to Make and Keep Friendships in Adulthood. The art of manliness 2. Bonlor, A. 10 Ways to make (and keep) Friendship as an Adult. Psychology today, 2016



